Konferenz: Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie

Die Auswirkungen der rasanten Globalisierung und die mit ihr wachsende soziale Ungleichheit haben rechtspopulistische und anti-demokratische Bewegungen weltweit gestärkt. Diese Bewegungen nähren sich vor allem in Deutschland und Europa auch aus dem wachsenden Gefühl vieler Menschen, wirtschaftlich abgehängt und politisch nicht berücksichtigt zu werden.
Insbesondere im globalen Süden und in den ärmsten Ländern sind von Armut Betroffene, Geflüchtete und Migrant_innen sowie Kinder, ältere Menschen und Menschen mit Behinderungen oftmals tatsächlich im politischen Geschehen weniger vertreten und werden bei politischen Entscheidungen weniger gehört.

Dabei ist die demokratische Teilhabe aller eine entscheidende Grundvoraussetzung für nachhaltige Entwicklung, die die Überwindung von sozialer Ungleichheit, Kriegen und gewaltsamen Konflikten, Umweltzerstörung und steigendem Ressourcenverbrauch zum Ziel hat. Die im September 2017 neu gewählten Abgeordneten des Deutschen Bundestags und die neue Bundesregierung haben vier Jahre lang die Aufgabe, sich für die Stärkung der Demokratie und die Bewältigung der globalen Herausforderungen einzusetzen.
Im Rahmen der Konferenz soll deshalb der Frage nachgegangen werden: Was ist nötig, um Demokratie weltweit zu stärken und nachhaltige Entwicklung zu verwirklichen?

Gemeinsam soll diskutiert werden, wie Entscheidungs- und Handlungsspielräume für eine demokratische transformative Politik, die die Teilhabe aller Menschen berücksichtigt, gesichert und erweitert werden können und welche Probleme und Strukturen dies behindern.

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Zeitpunkt: 
Montag, September 4, 2017 - 11:00 - 17:30
Thema: 
Nachhaltigkeit
Ort: 
Hotel Aquino,Hannoversche Str. 5b 10115 Berlin