Offener Brief der Umweltverbände an die SPD

In einem offenen Brief wenden sich der NABU Berlin, der BUND Berlin, die NaturFreunde Berlin und die Berliner Landesarbeitsgemeinschaft Naturschutz an die SPD-Spitzenkandidatin Franziska Giffey, den SPD-Fraktionsvorsitzenden Raed Saleh sowie den Regierenden Bürgermeister Michael Müller, um die jüngste Kehrtwende der SPD im Klima- und Naturschutz zu kritisieren.

"Jahrelang wurde um die Charta für das Berliner Stadtgrün gerungen, unzählige Stunden sind in die Novellierung der Bauordnung geflossen und auch die Fortschreibung des Mobilitätsgesetzes war ein  intensiver  Arbeitsprozess.  Nun  werden  beide  Gesetze  und  die  Selbstverpflichtung  nicht verabschiedet, wofür die SPD maßgeblich verantwortlich ist.

Damit blockiert  die  Berliner  SPD progressive Gesetze,  die  zwar nur  auf  Kompromissen  basieren, unsere Stadt aber trotzdem im Klima- und Naturschutz vorangebracht hätten."

"Wir bedauern es sehr, dass die SPD offenbar ihre eigenen politischen Ziele aus den Augen verloren hat. Der plötzliche Kurswechsel in entscheidenden umwelt- und naturschutzpolitischen Fragen so kurz vor der Wahl dürfte viele Wähler*innen in die Irre führen."

"Wir fordern die SPD deshalb nachdrücklich auf, die ihr von den Berliner*innen übertragene hohe Verantwortung für die Stadt wahrzunehmen, zu ihren Aussagen zu stehen sowie den Naturschutz und Klimaschutz endlich ernst zu nehmen!"

Zitate aus dem Offenen Brief

Mehr Informationen in der Presseerklärung des BUND Berlin