ABPFLAS­TERN, TEGEL­WIPPEN ODER ENTSIE­GELN – FLÄCHEN GESUCHT

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Überall wird über Klimaanpassung, wassersensible Städte und Biodiversität gesprochen, zu Recht, denn jeder freigelegte Quadratmeter kühlt, speichert Wasser und schafft Lebensraum. 

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Entsie­geln funk­tio­niert auch im Kleinen

Zürich, Amsterdam, Hamburg – Abpflas­tern, Tegel­wippen oder Entsie­geln. Überall wird über Klima­an­pas­sung, wasser­sen­sible Städte und Biodi­ver­sität gespro­chen, zu Recht, denn jeder frei­ge­legte Quadrat­meter kühlt, spei­chert Wasser und schafft Lebens­raum. Es gibt große plane­ri­sche Vorhaben, die jedoch viel Zeit und Ressourcen brau­chen. Der Wille Städte von Grau zu Grün zu trans­for­mieren bildet die Klammer für alle Vorhaben. Die Trans­for­ma­tion muss jedoch nicht nur im großen Stil gedacht werden. Auch Berlins Klein- und Kleinst­flä­chen, die erblühen oder Versi­cke­rung ermög­li­chen, leisten einen Beitrag als Tritt­stein­biotop für die städ­ti­sche Fauna, als Regen­ab­fluss­mög­lich­keit, als kleine Kühl­insel oder einfach um das Herz der Menschen zu erfreuen.

DIY
Wir wollen mit euch daher schon heute die Stadt der Zukunft mitge­stalten und vertrauen auf die Kraft des Selber­ma­chen. In 2027 wollen wir in Berlin erproben, ob und wie DIY Entsie­ge­lung von grauen Flächen funk­tio­nieren kann.

Flächen gesucht
Aber einen Schritt zurück. Bevor wir los legen, brau­chen wir Flächen die entsie­gelt werden können. Da wir zunächst mit der Erpro­bung starten, geht es um Klein- und Kleinst­flä­chen (1 – 20m²), die gemeinsam in 2027 entsie­gelt und umge­staltet werden sollen. Aus grauen Stein­platten entstehen Mini­gärten oder Staudenbeete.

Ihr besitzt eine graue Fläche die neuge­dacht werden soll? Das kann eine Zu- oder Auffahrt zu einem Haus sein, das kann im Vorgarten oder Hinterhof sein, das kann eine tote Ecke auf einem Gewer­behof oder entlang einer Mauer sein oder eine Kleinst­fläche im Wohn­um­feld. Wir müssen die begrenzten Räume in unserem Lebens- und Arbeits­um­feld genau betrachten und deren Möglich­keiten zur Aufwer­tung analy­sieren.
Voraus­set­zung für die vorge­schla­gene Flächen: Das Einver­ständnis des/der Flächeneigentümer*in für die Entsie­ge­lung muss vorliegen bzw. muss einge­holt werden.

Ihr besitzt eine Fläche oder habt eine Idee, wer eine Fläche neu gestalten möchte?
Bitte meldet euch mit Angabe der Koor­di­naten, der unge­fähren Fläche­größe und unter Angabe von Kontakt­daten bei uns per Mail: berlinbrichtauf@​grueneliga-​berlin.​de

Lasst uns gemeinsam aufbre­chen und Berlin gestalten!

Das „Initi­al­pro­jekt zur Entsie­ge­lungs­kam­pagne Berlin bricht auf“ wird von GRÜNE LIGA Berlin in Koope­ra­tion mit Berlin 21 durch­ge­führt und durch die Stif­tung Natur­schutz Berlin aus Stif­tungs­mit­teln gefördert.

Logobanner entsiegeln in Berlin