Kernkraftwerke in der DDR – Geschichte und Widerstand

Am Samstag, den 16. November 2019, veranstaltet die GRÜNE LIGA  eine Tagung zu den Protesten gegen die Kernkraftwerke in der DDR.
 
Berlin, 21.10.2019. Die nach der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl losgetretene Anti-Atom Debatte, wie es sie im Westen gab, wurde von dem Regime der DDR konsequent unterdrückt und außerhalb ihrer Grenzen gehalten. Dennoch formte sich ein Widerstand, der sich kritisch mit der Nutzung von Atomenergie befasste. Die Fragen zur Strahlenbelastung und Sicherheit der Reaktoranlagen konnten trotz dezidierter Repression seitens der Regierung nicht vollständig zum Verstummen gebracht werden, ebenso wie das in Umlauf bringen von Infomaterial.
 
"Als GRÜNE LIGA, einem Kind der Wende, deren Mitglieder sich bereits zu Zeiten der DDR für den Umweltschutz engagierten, nutzen wir den Herbst 2019 für die Aufarbeitung eines ganz konkreten Teils der DDR-Geschichte.“, so Reinhard Dalchow, stellvertretend Vorstandsvorsitzender der GRÜNEN LIGA „zahlreiche kleine Gruppen und auch Protestaktionen sollten nicht vergessen werden.“
 
Die Tagung soll dazu dienen, einen ersten Überblick über das Geschehen in der DDR zu gewinnen und einen spannenden Einblick in einen wichtigen Teil deutscher Geschichte zu gewähren, der nicht in Vergessenheit geraten darf, sondern ob der Aktualität der Debatte wieder neues Leben eingehaucht bekommen sollte.
 
Der Umweltverband GRÜNE LIGA, der meist in Ostdeutschland vertreten ist, will sich dieser Aufgabe stellen und hofft auf Interesse und Unterstützung.
 
Das Programm sowie weitere Informationen finden Sie hier
 
Zeitpunkt: 
Samstag, November 16, 2019 - 10:00 - 16:00
Thema: 
Energie
Ort: 
Haus für Menschenrechte und Demokratie, Greifswalder Str. 4, 10405 Berlin