Saubere Autos, dreckige Batterien – Wie ein Lieferkettengesetz gegen Menschenrechtsverletzungen beim Kobaltabbau helfen kann

Wie ein Lieferkettengesetz gegen Menschenrechtsverletzungen beim Kobaltabbau helfen kann: Mobilitätswende – auch Berlin steht vor der Herausforderung. Im Zuge der Umstellung auf elektrisch betriebene Fahrzeuge ist Kobalt zu einem gefragten Rohstoff geworden. Der Rohstoffexperte Jacques Nzumbu Mwanga wird an diesem Abend über die aktuellen politischen Entwicklungen im Kongo und über die Forderungen von Kleinschürfer*innen im Bergbau berichten. Die Initiative Lieferkettengesetz fordert menschenrechtliche Regulierung der Auslandsgeschäfte von Unternehmen. Wie würde sich ein solches Gesetz auf den Kobaltabbau im Kongo auswirken?

Mobilitätswende – auch Berlin steht vor der Herausforderung. Im Zuge der Umstellung auf elektrisch betriebene Fahrzeuge ist Kobalt zu einem gefragten Rohstoff geworden. Er wird in großen Mengen bei der Batterieproduktion für Elektrofahrzeuge benötigt. Der Abbau, der vorwiegend in der Demokratischen Republik Kongo stattfindet, führt jedoch zu gravierenden Menschenrechtsverletzungen. Kleinschürfer*innen arbeiten vielerorts ohne Arbeitsschutz in der Illegalität und werden häufig Opfer einstürzender Minen. Menschenrechtsorganisationen berichten seit Jahren von Kinderarbeit im Umfeld von Minen.

Der Rohstoffexperte Jacques Nzumbu Mwanga wird an diesem Abend über die aktuellen politischen Entwicklungen im Kongo und über die Forderungen von Kleinschürfer*innen im Bergbau berichten.

Darüber hinaus stellen wir die Initiative Lieferkettengesetz vor, die in Deutschland die menschenrechtliche Regulierung der Auslandsgeschäfte von Unternehmen fordert. Welche Ziele verbinden die Initiator*innen mit einem Lieferkettengesetz? Wie würde sich ein solches Gesetz auf den Kobaltabbau im Kongo auswirken?

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Fotoquelle: logistra.de

Zeitpunkt: 
Mittwoch, November 13, 2019 - 18:00 - 20:00
Thema: 
Eine Welt
Ort: 
Braustube im Berlin Global Village, Am Sudhaus 2, 12053 Berlin