Wie der Wandel zur Nachhaltigkeit gelingt - Globale Umweltziele versus Vielfliegen, Fleischkonsum und Plastikflut

Globale Umweltziele bei Klima und Biodiversität werden offiziell allseits befürwortet. Niemand scheint sich an den deutlichen Widersprüchen zu stören, wenn wir uns als Umwelt-Vorreiter feiern. Kein Einsatz fossiler Brennstoffe bei Strom, Wärme, Mobilität, kein Plastik und eine Landwirtschaft, die weniger tierische Nahrungsmittel erzeugt, wären die Konsequenzen aus diesen Zielen. Diese gelten nicht irgendwann, sondern müssen in maximal zwei Jahrzehnten die Realität beschreiben. Tatsächlich gehört unser ökologischer Fußabdruck jedoch weiterhin zu den größten weltweit.
Alle hoffen auf technische Lösungen, obwohl wegen der Größe der Herausforderung ziemlich sicher neben „smartem Konsum“ auch „weniger Konsum“ gefragt ist. Politiker und Wähler – und Unternehmen und Konsumenten – sind in Teufelskreisen voneinander abhängig und schieben sich gegenseitig die Verantwortung für den Wandel zur Nachhaltigkeit zu.
 
Die Tagung fragt, wie daraus ein produktives Wechselspiel werden kann und wie ambitioniert die globalen Umweltziele wirklich sind.
Wie komplexe emotionale und rationale Blockaden aufgelöst werden können. Wie neue Gewohnheiten entstehen können, in denen das tägliche Fleisch und die regelmäßigen Urlaubsflüge vielleicht nicht mehr ‚normal‘ sind.
 
Mehr Information zum Programm und zur Anmeldung gibt es hier.
Zeitpunkt: 
Montag, Juni 3, 2019 - 09:00 - 17:30
Thema: 
Nachhaltigkeit
Ort: 
Französische Friedrichstadtkirche (Französischer Dom) Gendarmenmarkt 5, 10117 Berlin (Mitte)