Klimaanpassung und Resilienz als Kernaufgabe einer transformativen Stadtentwicklung für die nächste Legislaturperiode
Die Überlagerung klimatischer Extremwetterlagen, gealterte Infrastrukturen sowie hybrider Bedrohungen erzeugen einen erheblichen Anpassungsdruck auf städtische Infrastruktursysteme der Daseinsvorsorge. Vor diesem Hintergrund müssen Politik, Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft und Zivilgesellschaft gemeinsam lösungsorientiert denken und handeln: Urbane Resilienz ist kein additives Begleitthema mehr, sondern wird zur Kernaufgabe einer zukunftsfähigen und damit nachhaltigen Stadtentwicklung.
Im Rahmen unserer Podiumsdiskussion erörtern Expert:innen aus Zukunfts‑, Infrastruktur- und Innovationsforschung und der Unternehmenspraxis notwendige strategische Weichenstellungen für Berlins kommende Legislaturperiode.
Programmatische Schwerpunkte:
- Status quo & Orientierung:
Bestandsaufnahme und Lehren aus historischen Umbruchphasen sowie datenbasierte Entscheidungsinstrumente - Governance & Handlungsfelder:
Institutionelle Stellschrauben, Leitbilder für Praxis und Debatten okussierte Steuerungsmuster. - Narrative & Allianzen:
Tragfähige Zukunftsnarrative für Daseinsvorsorge und neue, sektorübergreifende Kooperationen - Abschluss-Impuls:
Lesung aus „Eurotopia 2050 – Europa im Zeitalter der Resilienz“ von Prof. Dr. Stephan Rammler
Es diskutieren:
- Prof. Dr. Stephan Rammler (Zukunftsforscher, Ökonom & Autor)
- Hon.-Prof. Dr. Timothy Moss (IRI THESys / HU Berlin & Leibniz Univ. Hannover)
- Dr. Juliane Haus (WZB – Wissenschaftszentrum Berlin für Sozialforschung)
- Michael Knoll (GASAG, Leitung Urbane Transformation)
Moderation: - Tanja Samrotzki
Alle Themenblöcke bieten Raum für kurze Publikumsimpulse.
Bei einem Get-Together mit Getränken und Brezeln laden wir zum vertiefenden fachlichen Austausch ein.
Anmeldung & Teilnahme
Die Teilnahme ist kostenfrei, eine Anmeldung ist erforderlich. Bitte buchen Sie Ihren Platz über den Programmeintrag der Aktionswoche „Berlin spart Energie“ 2026.

