Nachhaltige Ausbildung gemeinsam denken – Auftaktworkshop an der Freien Universität Berlin
Wie gelingt es, Ausbildung im Arbeitsalltag nachhaltig zu gestalten? Welche Rolle spielen Ausbilder*innen, wenn es um Zukunftskompetenzen, Haltung und Verantwortung geht? Und wie können die Stärken der Auszubildenden einbezogen werden? Mit diesen Fragen startete unser Pilot-Workshop ZUKUNFT ausbilden gemeinsam mit Ausbilder*innen in der Universitätsbibliothek der FU Berlin.
Der Einstieg war offen, dialogisch und praxisnah. Besonders positiv hervorgehoben wurden die Methoden, die Raum für Austausch und ehrliche Diskussionen boten. Die Teilnehmenden begegneten sich mit großer Offenheit und nahmen sich Zeit, die eigene Rolle als Ausbilder*in neu zu reflektieren. Schnell wurde deutlich, dass Ausbildung weit mehr ist, als bloße Wissensvermittlung. Sie prägt Denkweisen, Handlungsspielräume und nicht zuletzt den Blick auf gesellschaftliche Verantwortung.
Im Sinne der beruflichen Bildung für nachhaltige Entwicklung (BBNE) ging es dabei nicht um schnelle Lösungen, sondern um Perspektivwechsel. Die Teilnehmenden entwickelten auch erste eigene Projektideen, die die Auszubildenden mit einbeziehen. Somit lieferte der Auftaktworkshop an der Freien Universität Berlin zwar kein fertiges Ergebnis, konnte aber zeigen, wo bereits viel Potenzial liegt und neue Ideen und Routinen anregen. Denn nachhaltige Ausbildung entsteht nicht durch Perfektion, sondern durch Reflexion, Austausch und die Bereitschaft, Lernprozesse gemeinsam weiterzuentwickeln.
„Wir haben die Zeit genossen und inhaltlich und didaktisch ganz viel mitgenommen, nicht zuletzt die kreativen Aufwärmübungen! Ich fand, dass die Lernatmosphäre sehr positiv war.”
- Sigrid Abenhausen, Universitätsbibliothek FU Berlin, Stabsstelle Personalentwicklung
Wir danken den Teilnehmenden und ein Feedback blieb bei uns besonders hängen: Nachhaltigkeit ist kein einzelnes Thema, das man „abhakt“, sondern ein kontinuierlicher Prozess, der weiterarbeitet.
Mit unserem Angebot ‚ZUKUNFT ausbilden’ begleiten wir gern auch andere Unternehmen bei den ersten Schritten und im weiteren Prozess.
