Berlin bricht auf: Entsie­ge­lung gemeinsam gestalten

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Jeder entsiegelte Quadratmeter zählt. Das Projekt sucht Flächen für die Entsiegelung in Berlin!

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GRÜNE LIGA Berlin und Berlin 21 suchen Flächen für Entsiegelung

Klima­an­pas­sungen müssen nicht auf das nächste Groß­pro­jekt warten. Sie können auch auf wenigen Quadrat­me­tern beginnen, direkt vor der eigenen Haustür. Mit dem Projekt „Berlin bricht auf“ wollen die GRÜNE LIGA Berlin und Berlin 21 zeigen, wie auch kleine Flächen einen Beitrag zu mehr Stadt­natur und zur Schwamm­stadt Berlin leisten können.

Jeder entsie­gelte Quadrat­meter Boden hat das Poten­tial, die Umge­bung an zu heißen Tagen zu kühlen, Regen­wasser zu spei­chern oder wieder versi­ckern zu lassen und Lebens­raum für Mikro­or­ga­nismen, Insekten, Pflanzen und Tiere zu schaffen. Was heute noch grau und versie­gelt ist, kann morgen als Beet, Mini­garten oder grüner Aufent­halts-Oase unser Stadt­klima verbes­sern. Entsie­ge­lung ist dabei mehr als ein bauli­cher Eingriff: Sie macht sichtbar und trägt dazu bei, dass sich Berlin in eine noch lebens­wer­tere und an den Klima­wandel ange­passte Stadt weiter entwickelt.

In Berlin gibt es ambi­tio­nierte Vorhaben, um die Stadt aktiv klima­an­ge­passt zu gestalten. Doch große Planungs­pro­zesse benö­tigen Zeit und Ressourcen. Das Projekt „Berlin bricht auf“ möchte deshalb einen anderen Weg gehen und erproben, wie Entsie­ge­lung auch im Kleinen gelingen kann.

Do-it-yourself-Entsie­ge­lung für Berlin

„Wir vertrauen auf die Kraft des Selber­ma­chens“, sagt Grüne Liga Berlin Geschäfts­füh­rerin Claudia Kapfer. „2027 wollen wir in Berlin erproben, ob und wie Do-It-Yourself-Entsie­ge­lung von grauen Flächen funk­tio­nieren kann.“

Gesucht werden kleine Flächen zwischen einem und 20 Quadrat­me­tern. Inspi­riert von Initia­tiven wie „Tegel­wippen“ in den Nieder­landen oder dem Wett­be­werb „Abpflas­tern“ sollen versie­gelte Bereiche gemeinsam aufge­bro­chen und neu gestaltet werden.

Kleine Flächen für die Schwamm­stadt Berlin

Ob Vorgarten, Hofecke, Schulhof- und Sport­platz-Fläche, Zufahrt oder Gewer­be­fläche: Auch kleine Orte können Großes bewirken. Entsie­gelte Flächen können Regen­wasser spei­chern, bei Stark­regen entlasten und neue Lebens­räume für Pflanzen und Insekten schaffen. Gerade im dicht bebauten Berlin sind diese kleinen Tritt­stein­bio­tope ein wich­tiger Baustein, um die Biodi­ver­sität in der Stadt zu berei­chern und Berlin auf seinem Weg zur Schwamm­stadt weiter voran zu bringen.

Gesucht werden Berliner:innen, die eine geeig­nete Fläche besitzen oder kennen, die dafür in Frage kommen könnten. Voraus­set­zung für eine Entsie­ge­lung ist immer das Einver­ständnis der Eigentümer:innen.

Was, warum und wie genau? Die Antworten findet ihr in unserem Info­blatt zum Vorhaben.

Das „Initi­al­pro­jekt zur Entsie­ge­lungs­kam­pagne Berlin bricht auf“ wird von der Grünen Liga Berlin e.V. in Koope­ra­tion mit Berlin 21 e.V. durch­ge­führt und durch die Stif­tung Natur­schutz Berlin aus Stif­tungs­mit­teln gefördert.

Entsiegelung für die Entwicklung einer Schwammstadt.
Logobanner entsiegeln in Berlin

Zeitpunkt:
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