Umweltbildung schafft Begegnung,
Teilhabe und Zukunft.
Offene Straßen, gemeinsames Lernen und echte Begegnung verändern Nachbarschaft. Der Tag des guten Lebens im Brüsseler Kiez zeigt, wie wichtig niedrigschwellige Räume für Menschen sind, besonders für Kinder. Hier können sie spielen, fragen, ausprobieren und erfahren, dass ihr Handeln zählt. Ohne Konsumzwang, dafür mit Zeit, Aufmerksamkeit und Platz zum Mitgestalten.
Gerade für die Jüngsten wird Umweltbildung so erfahrbar. Wenn Lebensmittel gerettet, Dinge repariert oder Spielräume gemeinsam genutzt werden, entstehen Lernmomente, die im Alltag verankert sind. Umweltbildung wird hier nicht erklärt, sondern erlebt. Sie beginnt früh, ist inklusiv und stärkt Selbstwirksamkeit. Kinder erleben ihre Straße als sicheren Ort, an dem sie sichtbar sind und gehört werden.
Aus diesen Erfahrungen ist die Interviewreihe „Stimmen der Stadt“ entstanden. Sie sammelt Perspektiven aus dem Kiez und macht deutlich, wie sehr solche Räume Beziehungen stärken, Verantwortung fördern und Gemeinschaft wachsen lassen. Eltern, Kinder, Engagierte und Akteur*innen berichten davon, was gutes Leben für sie bedeutet und wie Stadt gemeinsam gestaltet werden kann. Die Interviews sind auf unserem Instagram-Kanal und auf LinkedIn zu sehen.
Das Engagement im Brüsseler Kiez geht weiter. Eine kleine Förderung ermöglicht es den Engagierten vor Ort, ihre Arbeit fortzuführen, Formate weiterzuentwickeln und Bildungsangebote für Kinder und Nachbarschaft zu sichern.
Das nächste Fest mit vielen spannenden Aktionen zur Umweltbildung findet am 17. April 2026 in der Antwerpener Straße im Wedding statt. Wieder wird der Kiez zum Lern- und Begegnungsraum. Berlin 21 begleitet diesen Prozess weiter und setzt sich dafür ein, dass solche Orte wachsen und wirken können.
Mehr zum Projekt Tag des guten Lebens:
https://tagdesgutenlebens.berlin
Informationen zum letzten Umweltbildungsfest:
https://berlin21.net/aktuelles/starke-nachbarschaft-fuer-verkehrswende/
Credits & Dank:
In toller Zusammenarbeit mit Kita Ideeninsel, Puppentheater Fingerleicht, foodsharing, Alexandre Bailly von mo.re.cycle, mit freundlicher Unterstützung durch das Nachbarschaftshaus Wannsebahn e.V., dem Tag des guten Lebens Wedding und der GLASBOX der BHT (Berliner Hochschule für Technik).
Gefördert durch SOS-Kinderdörfer und unterstützt vom Bezirksamt Berlin Mitte.
